Vorschläge & Reihenfolge: Analyse und Steuerung
Kurz gesagt
TensorPM gibt dir eine zweite Meinung zu deinem Projekt. Grundlage ist das, was im Projektkontext bestätigt ist: Ziele, Umfang, Termine, Budget, Risiken, Aufgaben, Zuständigkeiten. Daraus entstehen zwei Dinge.
- Vorschläge. Kurze Karten in der Ansicht
Pulse, die benennen, was auffällt, warum es zählt und was du tun könntest. - Reihenfolge. Ein Tab in der Ansicht
Aufgaben, der die Arbeit in eine empfohlene Abfolge entlang des kritischen Pfads bringt.
Eine eigene Ansicht Guidance gibt es in der linken Leiste nicht mehr. Ihre beiden Hälften sind
dorthin gewandert, wo du ohnehin arbeitest: die Vorschläge in das Dashboard, das du sowieso öffnest,
und die Abfolge direkt neben die Aufgaben, um die es geht.
Beides ersetzt dein Urteil nicht. Es sorgt dafür, dass du gegen ein geordnetes Bild des Projekts entscheidest statt gegen ein Bauchgefühl.
Wann du das brauchst
Typische Momente aus einer Arbeitswoche:
- Montagmorgen, und du willst wissen, wo das Risiko dieser Woche sitzt.
- Vor einem Bauherrentermin oder einer Steuerungsrunde, wenn du drei belastbare Aussagen brauchst statt zwanzig Eindrücken.
- Nach einer Woche Abwesenheit, mit viel Post, die in der Zwischenzeit eingegangen ist.
- Wenn das Projekt unruhig wirkt und du den Grund nicht benennen kannst.
- Bevor du die nächste Phase freigibst und wissen musst, ob die geplante Arbeit die Ziele abdeckt.
Ein schlechter Moment ist Tag eins in einem leeren Projekt. Ohne Inhalt gibt es nichts zu analysieren.
Die Karte Vorschläge im Pulse
Öffne dein Projekt und klicke links auf Pulse. Der Tooltip lautet
Was braucht heute deine Aufmerksamkeit?. Die Karte Vorschläge steht ganz oben in der
Statusspalte rechts im Dashboard, über Status, Fortschritt und Kennzahlen. In einem schmalen Fenster
rutscht diese Spalte unter den Agentenbereich statt daneben.
Der Kopf der Karte zeigt die Zahl der offenen Vorschläge und daneben ein Etikett {Anzahl} neu.
"Neu" wird pro Gerät gegen den Zeitpunkt gezählt, an dem du zuletzt hingesehen hast, und Hinsehen
genügt: Sobald die Maus auf der Karte liegt, gilt ihr Inhalt als gesehen.
Was ein Vorschlag sagt
Jeder Vorschlag besteht aus drei kurzen Absätzen in fester Reihenfolge, ohne Überschriften:
- Die Beobachtung: der nüchterne Befund, zum Beispiel "13 Aufgaben sind überfällig".
- Die Auswirkung: warum das zählt, zum Beispiel "Terminverzug gefährdet Übergabe und Projektglaubwürdigkeit".
- Der Vorschlag: der nächste Schritt, zum Beispiel "Termine prüfen und realistisch neu setzen".
Die Farbe der Zeile folgt der Schwere. Lies die kräftig eingefärbten zuerst, dafür ist die Farbe da.
Filter und Reihenfolge
Unter dem Kopf sitzen Filter-Chips, einer je Kategorie mit mindestens einem offenen Vorschlag,
jeweils mit Zähler: Kontext, Strategie, Abdeckung, Umsetzung. Ein Chip, den du nicht siehst,
hat nichts Offenes hinter sich. Ein Klick engt die Liste ein, ein zweiter hebt den Filter wieder
auf. Ein einzelner Vorschlag kann zu mehreren Kategorien gehören.
Die Liste selbst ist nicht nach Kategorie gruppiert, sondern nach Gewicht sortiert: wie schwer der Befund ist, ob er sich direkt übernehmen lässt, ob er an einem Ziel oder Erfolgskriterium hängt und wie alt er ist. Ältere Vorschläge sinken langsam nach unten. Die Sortierung friert ein, solange du im Projekt bist, damit sich die Liste nicht unter dem Mauszeiger umbaut.
Es werden drei Vorschläge gleichzeitig gezeigt. {Anzahl} weitere anzeigen klappt den Rest auf,
Weniger anzeigen klappt ihn wieder zu.
Übernehmen, Im Chat besprechen, Verwerfen
Jede Zeile trägt rechts Symbolknöpfe. Der Tooltip nennt die Bedeutung.
Übernehmenerscheint nur bei Vorschlägen, die eine konkrete Änderung an einer Aufgabe mitbringen. Ein Klick legt diese Aufgabe an, ändert sie oder entfernt sie. Alles, was der Vorschlag setzt, landet imKI+-Prioritätswert der Aufgabe und überschreibt niemals einen Wert, den du selbst gesetzt hast. Ein Vorschlag, der nur Prosa ist, hat bewusst keinen KnopfÜbernehmen.Im Chat besprechenöffnet den Projektagenten mit einer vorbereiteten Nachricht aus Beobachtung und Empfehlung. Der Vorschlag behält seinen Status: Darüber zu reden heißt nicht, ihn beantwortet zu haben. Er bleibt offen, bis du ihn übernimmst oder verwirfst.Verwerfenfragt zweimal. Der erste Klick ändert die Beschriftung für rund drei Sekunden aufZum Verwerfen erneut klicken; ein zweiter Klick in diesem Fenster nimmt den Vorschlag aus der offenen Liste.
Übernommene und verworfene Vorschläge sind nicht weg. Unter der Liste öffnet
{Anzahl} bereits beantwortet die Historie der zehn jüngsten, jeweils mit dem Knopf
Wieder aufnehmen.
Wenn die Karte fehlt oder leer ist
- Gar keine Karte: Das Projekt hat noch nie einen Vorschlag erzeugt. Das ist der Normalzustand eines frischen Projekts, und TensorPM zeigt dafür bewusst keinen leeren Kasten. Starte zuerst eine Projektanalyse, siehe unten.
Keine offenen Vorschläge.— die Karte existiert, du hast alles beantwortet. Das ist das Ziel.Keine Vorschläge in dieser Auswahl.— ein Filter-Chip ist aktiv und seine Kategorie ist leer. Klicke den Chip noch einmal an.
Der Tab Reihenfolge in der Ansicht Aufgaben
Klicke links auf Aufgaben. Die Ansicht heißt Aufgaben und trägt eine Tab-Leiste mit Liste,
Board, Reihenfolge und Wiederkehrend. Reihenfolge ist die Abfolgeansicht. Die Auswahlliste
neben den Tabs schaltet das Board zwischen Kanban und Priorität um und wirkt sich auf
Reihenfolge nicht aus.
Was er zeigt
Die Überschrift im Tab lautet Kritischer Pfad, darunter steht "Karten in der empfohlenen
Ausführungsreihenfolge, mit Fokus auf kritischem Pfad, Abhängigkeiten und parallelen Möglichkeiten".
Die Arbeit ist in aufklappbare Schritte gruppiert, überschrieben mit Schritt 1, Schritt 2 und so
weiter, wahlweise mit Gruppenname und geschätzter Dauer. Ein Schritt, der neben dem vorherigen
laufen kann, trägt das Kennzeichen Parallelisierbar. Das Symbol im Schrittkopf fasst den Zustand
der enthaltenen Aufgaben zusammen: blockiert, in Arbeit oder vollständig abgeschlossen. Manche
Schritte tragen eine kurze Begründung, warum sie dort stehen. Welche Schritte du zugeklappt lässt,
merkt sich TensorPM pro Projekt.
Die Karten selbst sind deine normalen Aufgaben mit zusätzlichen Kennzeichen:
| Kennzeichen | Bedeutung |
|---|---|
Kritischer Pfad |
Diese Aufgabe liegt auf dem kritischen Pfad; verrutscht sie, verrutscht das Ende |
{Anzahl} Abh. |
Sie hängt von anderen Aufgaben ab; der Tooltip nennt sie |
Blockiert {Anzahl} |
Andere Aufgaben warten auf sie; der Tooltip nennt sie |
Das sind dieselben Daten wie in Liste und Board. Was du hier abschließt, ist überall
abgeschlossen.
Lies den Tab als deine Terminlogik: Was in den ersten Schritten steht, entscheidet über den Endtermin. Sorge dafür, dass diese Aufgaben eine verantwortliche Person und ein realistisches Datum haben.
Woher die Reihenfolge kommt
Der Tab rechnet nichts selbst. Er zeigt das Ergebnis der Ausführungsanalyse, die als Teil einer
Projektanalyse im Pulse läuft. Das heißt auch: Er aktualisiert sich nicht von allein. Wenn du
gestern ein Dutzend Aufgaben angelegt hast, starte eine Analyse, bevor du der Abfolge vertraust.
Abhängigkeiten musst du nicht von Hand eintragen, sie entstehen in der Analyse. Aufgaben, die die Analyse keinem Schritt zugeordnet hat, tauchen hier nicht auf.
Wenn er leer bleibt
Der Leerzustand lautet Keine Reihenfolge verfügbar, mit dem Hinweis, dass die Reihenfolge bei der
Projektanalyse im Pulse entsteht. Zwei Ursachen führen dahin:
- Es lief noch keine Ausführungsanalyse, oder
- das Projekt hat weniger als zwei Aufgaben, die Analyse hat also nichts zu sortieren.
Wo die Analysen ausgelöst werden
Alle Analysen starten heute an einer einzigen Stelle: im Agentenbereich des Pulse. Der Knopf mit
der Lupe heißt Projekt analysieren, und die Statuszeile daneben sagt dir, wo du stehst —
Projekt noch nicht durchgesehen, Zuletzt durchgesehen …, Projekt neu durchsehen,
Erst Kontext ergänzen oder, während sie läuft, Sehe Projekt durch … (2/6).
Ein Durchgang führt mehrere Schritte nacheinander aus, und TensorPM wählt sie nach Aktualität aus,
statt jedes Mal alles zu rechnen. Die Aufklappzeile Details listet, was ansteht und warum, mit
Begründungen wie Fehlt, Geänderter Kontext oder Veraltet. Abbrechen stoppt den Durchgang.
Die Schritte heißen Status, Fortschritt, Kontextanalyse, Strategie, Abdeckungsanalyse und
Ausführung. Der Durchgang läuft im Hauptprozess, ein Neuladen des Fensters unterbricht ihn also
nicht.
Die vier Analysen
| Analyse | Frage, die sie beantwortet | Wo das Ergebnis auftaucht |
|---|---|---|
Kontextanalyse |
Fehlt Wichtiges, oder widerspricht sich etwas? | Vorschläge mit dem Chip Kontext |
Strategie |
Zahlen die aktuellen Entscheidungen auf das Projektziel ein? | Vorschläge mit dem Chip Strategie |
Abdeckungsanalyse |
Deckt die geplante Arbeit Ziele und Erfolgskriterien ab? | Vorschläge mit dem Chip Abdeckung |
Ausführung |
Was ist die richtige Reihenfolge, und was liegt auf dem Pfad? | der Tab Reihenfolge und Vorschläge Umsetzung |
Voraussetzungen
Die Analysen bauen aufeinander auf. Die Kontextanalyse ist der Türöffner: Ihre Qualitätsnote entscheidet, was sonst noch laufen kann.
| Analyse | Voraussetzung |
|---|---|
Kontextanalyse |
keine, sie lässt sich immer starten |
Strategie |
Kontextanalyse mit Note Ordentlich oder besser |
Abdeckungsanalyse |
Kontextanalyse mit Note Ordentlich oder besser und mindestens eine Aufgabe |
Ausführung |
mindestens zwei Aufgaben und Note Verbesserungsbedarf oder besser |
Die möglichen Noten lauten Hervorragend, Gut, Ordentlich, Verbesserungsbedarf und Schwach.
Ein Schritt, dessen Voraussetzungen fehlen, ist kein Fehler. Der Durchgang überspringt ihn und sagt
es hinterher: "Projektanalyse abgeschlossen. … wurde übersprungen – die Voraussetzungen sind noch
nicht erfüllt." Der Statusbereich zeigt für denselben Fall Voraussetzungen fehlen und vor dem
ersten Durchgang Noch keine Vorschläge.
Um weiterzukommen, füllst du die Lücken, die die Kontext-Vorschläge benennen — meist ein Ziel, der
Umfang, Erfolgskriterien, ein Zeitraum, ein Budget, Meilensteine oder Risiken — im Bereich Kontext
und analysierst erneut. Mit steigender Note öffnet sich der Rest.
Prioritäten: KI+ gegen Nutzer
Jede Aufgabe trägt zwei Prioritätswerte, einen von der KI berechneten und einen, den du selbst setzt. Ein kleines Etikett neben der Zahl zeigt, welcher gerade gilt:
| Etikett | Herkunft | Bearbeitbar |
|---|---|---|
KI+ |
von der KI berechnet, mit Begründung im Tooltip | nein, solange KI+ angezeigt wird |
Nutzer |
von dir gesetzt | ja |
Ein Klick auf das Etikett schaltet um, und KI+ steht erst zur Wahl, sobald ein KI-Wert existiert.
Sobald du den Wert von Hand änderst, gilt deine Zahl.
Praxisnah: Die KI stuft "Brandschutznachweis zur Freigabe bringen" auf 100 hoch, weil daran mehrere
Aufgaben hängen und der Termin läuft. Du weißt aber aus dem Telefonat vom Vormittag, dass die
Behörde vier Wochen nicht antwortet. Dann schaltest du auf Nutzer und setzt 40. Die Aufgabe
rutscht nach hinten, und die Liste bildet wieder die Wirklichkeit ab.
Dasselbe Paar gibt es für den Projektstatus in der Statuskarte des Pulse, wo ein Schalter zwischen
Nutzer und KI+ wechselt.
Wie das mit dem Rest des Projekts zusammenhängt
Vorschläge und Reihenfolge haben keine eigenen Daten. Sie lesen und schreiben genau das, was die anderen Ansichten zeigen.
Aufgaben
Die Karten in Reihenfolge sind echte Aufgaben aus dem Bereich Aufgaben. Status, Priorität und
Zeiterfassung sind dieselben Werte. Wenn du einen Vorschlag übernimmst, wird daraus eine neue
Aufgabe oder eine Änderung an einer bestehenden.
Arbeitspakete
Jede Aufgabe gehört zu einer Kategorie. Ist der Projektstrukturplan (PSP) aktiv, ist diese Kategorie entweder ein Strukturknoten oder ein Arbeitspaket. Jeder übernommene Vorschlag landet damit an der richtigen Stelle deiner Struktur statt frei zu schweben. Details in Arbeitspakete & Projektstrukturplan.
Risiken
Hat das Projekt keine Risiken oder keine Gegenmaßnahmen, meldet die Kontextanalyse das. Umgekehrt
fließen erfasste Risiken in die strategische Bewertung ein. Du pflegst sie im Bereich Kontext
unter Risiken.
Verlauf
TensorPM trifft keine Entscheidungen und protokolliert keine. Was du wegen eines Vorschlags
entscheidest, hältst du im Bereich Verlauf unter Entscheidungen fest. Jede Änderung am Projekt
erscheint dort unter Änderungen samt Herkunft.
Was das nicht ist
Vier Dinge, die du erwarten könntest und die TensorPM bewusst nicht tut:
- Keine Automatik. Keine Analyse ändert dein Projekt von selbst. Jeder Vorschlag braucht deinen Klick.
- Keine Entscheidung. Die Karte nennt Beobachtung, Auswirkung und Vorschlag. Ob der Vorschlag für dein Bauvorhaben passt, entscheidest du.
- Keine Garantie. Die Analyse lässt ein Sprachmodell auf den Stand deines Projekts schauen. Sie kann etwas übersehen oder überbewerten. Prüfe die Grundlage, bevor du handelst.
- Kein Ersatz für Wissen, das nirgends steht. Was nur in deinem Kopf existiert, kann nicht berücksichtigt werden. Genau deshalb ist Kontextpflege keine Fleißarbeit.
Die Verantwortung bleibt bei dir. TensorPM sorgt dafür, dass du sie mit besserer Sicht trägst.
Ein Praxisbeispiel: Bürohaus Königstraße 17
Ein bestehendes Bürohaus wird saniert und um ein Geschoss aufgestockt. Der Denkmalschutz redet mit, es wurde Asbest gefunden, und der Bauherr sitzt in der Freitagsrunde. Die Bauleiterin steuert das Projekt in TensorPM.
Montag: der Stand
Sie öffnet Pulse. Die Statuszeile sagt Projekt noch nicht durchgesehen, also klickt sie auf
Projekt analysieren. Die Liste unter Details zeigt sechs Schritte; zwei davon gelten hinterher
als übersprungen, weil der Kontext noch dünn ist.
Die Karte Vorschläge erscheint mit zwei Einträgen unter dem Chip Kontext: "13 Aufgaben sind
überfällig", Auswirkung "Terminverzug gefährdet Übergabe und Projektglaubwürdigkeit", Vorschlag
"Termine prüfen und realistisch neu setzen"; sowie "Keine wiederkehrenden Aufgaben in einem lange
laufenden Projekt".
Dienstag: Kontext gerade ziehen
Sie geht die 13 überfälligen Aufgaben durch. Vier sind längst erledigt und wurden nur nie abgehakt. Fünf bekommen neue, realistische Termine. Vier bleiben überfällig, weil sie wirklich hängen, darunter die Frage, wer die Asbestkosten trägt.
Im Bereich Kontext ergänzt sie zwei fehlende Erfolgskriterien und erfasst das Asbestthema unter
Risiken samt Gegenmaßnahme. Dann klickt sie erneut auf Projekt analysieren. Diesmal wird nichts
übersprungen, und Vorschläge mit den Chips Strategie und Abdeckung erscheinen.
Mittwoch: Strategie und Abdeckung
Die strategischen Vorschläge sagen im Kern, dass der Terminplan hält, solange die Genehmigungen
laufen, dass aber die offene Kostenfrage die Aufstockung blockieren kann. Zwei davon nimmt sie
ernst, den Rest verwirft sie. Einer schlägt vor, eine Entscheidungsvorlage für den Bauherrn
vorzubereiten; er hat einen Knopf Übernehmen, ein Klick macht daraus die Aufgabe
"Entscheidungsvorlage Asbest-Kostenträgerschaft erstellen" im Arbeitspaket "Schadstoffsanierung".
Unter Abdeckung benennt ein Vorschlag eine Lücke: keine Aufgabe für die Freigabe des Musterfelds.
Sie nutzt Im Chat besprechen, um das mit dem Projektagenten durchzudenken, bevor sie entscheidet.
Donnerstag: die Reihenfolge
In der Ansicht Aufgaben öffnet sie den Tab Reihenfolge. In Schritt 1 steht der
Brandschutznachweis für das Holzgeschoss, gekennzeichnet mit Kritischer Pfad und Blockiert 3.
Schritt 2 trägt den Nachtrag für das Sandsteinportal und das Kennzeichen Parallelisierbar.
Die Karte des Nachweises zeigt Priorität 100 mit dem Etikett KI+. Aus dem Telefonat weiß sie, dass
die Behörde vor Monatsende nicht antwortet, also schaltet sie auf Nutzer und setzt 40.
Freitag: die Bauherrenrunde
Sie trägt drei Punkte vor: die offene Kostenfrage mit der Entscheidungsvorlage, die Lücke beim
Musterfeld und den terminkritischen Brandschutznachweis. Danach hält sie die Entscheidung im Bereich
Verlauf unter Entscheidungen fest.
Die KI hat das Projekt nicht gerettet. Entschieden hat die Bauleiterin. Aber sie hat gegen ein geprüftes Bild entschieden, sie hat die Lücke beim Musterfeld vor dem Bauherrn gefunden, und die Begründung steht im Projekt.
Eine Routine für den Steuerungstermin
- Am Vortag blockierte und überfällige Aufgaben aktualisieren.
- Im
PulseaufProjekt analysierenklicken und den Durchgang laufen lassen. - Die Karte
Vorschlägeabarbeiten: übernehmen, was passt, verwerfen, was nicht, besprechen, was unklar ist. - Im Tab
Reihenfolgeprüfen, ob die vorderen Schritte eine verantwortliche Person und ein Datum haben. - Im Termin: Beobachtung, Auswirkung und Vorschlag vortragen. Die Analyse nicht vorlesen.
- Nach dem Termin: vereinbarte Maßnahmen zu Aufgaben mit Verantwortung und Datum machen.
- Entscheidungen im Bereich
VerlaufunterEntscheidungenfesthalten.
Häufige Fragen
Wo ist die Ansicht Guidance?
Es gibt sie nicht mehr. Ihre Vorschläge stehen in der Karte Vorschläge im Pulse, ihr kritischer
Pfad ist der Tab Reihenfolge in der Ansicht Aufgaben.
Warum sehe ich keine Karte Vorschläge?
Das Projekt hat noch nie einen Vorschlag erzeugt. Klicke im Pulse auf Projekt analysieren.
Muss ich jedes Mal alle Analysen laufen lassen?
Nein, und du wählst auch nicht aus. Ein Projekt analysieren sucht sich die Schritte, die veraltet
sind, und überspringt die, deren Voraussetzungen fehlen.
Kostet ein Durchgang Credits?
Jede Analyse ist ein KI-Aufruf. Über den TensorPM-Anbieter verbraucht sie Credits. Mit eigenem
Anbieterschlüssel (nur Business) läuft die Abrechnung über deinen Anbieter. Details in
Konto, Abonnements & KI-Modi.
Wie alt ist das Ergebnis, das ich sehe?
Die Statuszeile im Pulse zeigt Zuletzt durchgesehen …. Von allein rechnet nichts neu.
Kann ich einen Vorschlag loswerden, der nicht passt?
Ja, mit Verwerfen und einem zweiten Klick zur Bestätigung. Er wandert nach
bereits beantwortet, wo Wieder aufnehmen ihn zurückholt.
Ändert TensorPM etwas ohne mich?
Nein. Die Analyse erzeugt Vorschläge. Erst Übernehmen ändert Daten.
Warum weicht eine Empfehlung von meinem eigenen Urteil ab? Weil TensorPM nur kennt, was im Projekt steht. Kommt dein Wissen aus einem Telefonat, halte es fest. Dann berücksichtigt es der nächste Durchgang.
Wenn etwas nicht klappt
| Symptom | Ursache | Abhilfe |
|---|---|---|
Keine Karte Vorschläge im Pulse |
Das Projekt hat noch nie einen Vorschlag erzeugt | Auf Projekt analysieren klicken |
Keine Vorschläge in dieser Auswahl. |
Ein Filter-Chip ist aktiv | Den aktiven Chip noch einmal anklicken |
Ein Vorschlag hat keinen Übernehmen |
Er ist eine Empfehlung, keine konkrete Änderung an einer Aufgabe | Selbst handeln oder Im Chat besprechen nutzen |
| Der Durchgang meldet übersprungene Bereiche | Voraussetzungen fehlen: Note zu niedrig oder zu wenige Aufgaben | Die Lücken aus den Kontext-Vorschlägen schließen, dann erneut analysieren |
Reihenfolge zeigt Keine Reihenfolge |
Noch keine Ausführungsanalyse oder weniger als zwei Aufgaben | Aufgaben anlegen, dann Projekt analysieren klicken |
| Die Reihenfolge wirkt veraltet | Analysen laufen nicht automatisch | Erneut Projekt analysieren klicken |
| Ein Fehler statt eines Ergebnisses | KI-Anbieter nicht erreichbar, Credits aufgebraucht oder Abbruch | Verbindung und Guthaben prüfen, dann erneut starten. Siehe Fehlerbehebung |
| Vorschläge kommen immer wieder | Die zugrunde liegende Lücke ist weiterhin offen | Die Ursache im Bereich Kontext beheben statt den Vorschlag zu verwerfen |
Nächste Schritte
- Die Grundlage verbessern: Projektstruktur & Kontext
- Empfehlungen in Arbeit überführen: Aufgaben & wiederkehrende Arbeit
- Struktur und Fortschritt: Arbeitspakete & Projektstrukturplan
- Rückfragen stellen: Projektagent, Chat & Schnellaktionen
- Entscheidungen und Änderungen prüfen: Dateien, Signale & Verlauf
- Wo die Ansichten sitzen: Navigation & Ansichten